Aufräumen und Ordnung im Homeoffice
Arbeitest du wie ich ab und zu (oder sogar regelmässig) zu Hause im Homeoffice? Dann habe ich einige Tipps für dich, die dir zu einer tollen Arbeitsumgebung helfen können.
Ich bin es seit ca. 7 Jahre gewohnt, ab und an von zu Hause aus zu arbeiten. Mit der Corona-Zeit erging es mir jedoch wie vielen: So ideal wie ich dachte, war ich gar nicht eingerichtet. Meine Lernkurve zu Ergonomie und zu mir selbst als Person war daher in dieser Zeit sehr steil. Inzwischen habe ich verschiedene Verbesserungen vorgenommen, und freue mich nun über meinen tollen Arbeitsplatz zu Hause. Um meine Tipps einzuordnen: ich arbeite pro Woche im Schnitt ca. 1-2 Tage zu Hause, und bin auch privat ab und an vor dem PC (z. B. um diesen Blog zu schreiben :) ). Mein Schreibtisch steht zudem im Schlafzimmer, weshalb es mir umso wichtiger ist, dass es aufgeräumt und hübsch aussieht.









Bestimmt weisst du bereits, wie entscheidend es ist, dein Homeoffice aufgeräumt und organisiert zu halten, um effizient arbeiten zu können. Natürlich gibt es Personen die sich im Chaos wohler fühlen. Generell lässt sich aber anhand verschiedener Studien sagen, dass sich ein aufgeräumtes Umfeld/Arbeitsplatz positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und den Stress-Level auswirkt. Zudem erleichtert es dir, die nötigen Unterlagen und Büromaterialien einfacher zu finden. Weitere Gedanken dazu findest du auch in meinem Blog zum Thema Lean-Management und Ordnung.
Hier sind einige wichtige Punkte, die dich bei deinen Zielen fürs Homeoffice unterstützen können:
Wähle sorgfältig ein funktionales und ergonomisches Setup aus, das deinen Arbeitsablauf unterstützt und ausreichend Stauraum bietet, um Unordnung zu vermeiden.
Eine passende Tischgrösse für deine Arbeit wählen, idealerweise ein höhenverstellbarer Tisch.
Einen verstellbaren Bürostuhl wählen, damit er zu deinen Körperproportionen und Bedürfnissen passt (Art des Bezugs, Polsters, Armlehnen, Wippfunktion etc.).
Achte auf natürliches Licht, idealerweise von der Seite. Es darf dich nicht blenden oder im Bildschirm spiegeln. Bei künstlichem Licht gilt dasselbe, idealerweise kannst du je nach Tageszeit die Lichttemperatur verändern um deine Augen zu entlasten.
Für den Stauraum kannst du unterscheiden, was du täglich brauchst und was selten. So musst du nicht zwingend alles in direkter Nähe aufbewahren, falls der Platz knapp ist. Je digitaler desto weniger Material brauchst du :)
Schaffe eine minimalistische Umgebung frei von Ablenkungen, um deine Konzentration auf die Arbeit zu fördern.
Achte speziell auf dein Blickfeld während du am Arbeitsplatz sitzt: wie ist der Lichteinfall? Blendet dich etwas? Fällt dein Blick immer wieder auf einen bestimmten Gegenstand?
Etabliere klare Arbeits- und Entspannungsbereiche, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu gewährleisten.
Auch bei wenig Platz ist es besser, wenn du eine klare Ecke als Arbeitsplatz definieren kannst. Der Esstisch sollte nur eine temporäre Lösung sein.
Falls du genug Platz hast, bietet sich ein separates Zimmer dafür an, ev. kombiniert mit einer anderen Funktion wie einem Gästezimmer etc.
Nutze digitale Tools und Apps, um deine Unterlagen zu digitalisieren, Platz zu sparen und eine übersichtliche Dokumentenverwaltung zu ermöglichen.
Erstelle einen (physischen) Ablageort für die To Do’s (Rechnungen, Abklärungen etc.) und eine Ablagestruktur für den Rest (Wichtiges, Verträge, Rechnungsarchiv). Meist genügt dies bereits, lieber einfacher dafür eine pflegeleichte Ordnung.
Stelle so viel wie möglich und nötig auf eine digitale Dokumentenverwaltung um. So hast du auch überall darauf Zugriff. Schütze jedoch die Ablagen mit einem Passwort.
Nutze Apps wie Lens zum Einscannen und ablegen von Unterlagen.
Entsorge, was du nach 5 oder 10 Jahren Aufbewahrungspflicht loswerden kannst.
Integriere Technologie zur Organisation wie Kalender-Apps, Aufgabenmanagement-Tools und Notiz-Apps, um Termine, Aufgaben und Ideen effizient zu verwalten.
Nutze Apps oder Funktionen wie Kalender, Erinnerungen, etc. um z.B. daran zu denken, wenn du in 3 Monaten einen Termin beim Friseur vereinbaren musst. Viele Apps lassen sich über mehrere Geräte synchronisieren, und so bis du immer aktuell.
Sammle Ideen, Bücherlisten, Ausflugsziele oder längerfristige Anschaffungen mit einer Notiz App oder einer gezielten App dazu.
Die Technologie soll dir dienen, nicht umgekehrt: überlege dir, wann du wo welche Geräte nutzt, damit die Hürde zur Nutzung und Erinnerung möglichst tief ist und du von den Vorteilen profitierst.
Plane regelmässige Aufräum-Zeiten am Ende des Arbeitstages, um deinen Arbeitsbereich zu ordnen und dich stressfrei auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Egal ob Grossraumbüro oder Homeoffice: nach Abschluss des Arbeitstags kurz 5 Min. aufräumen, lüften, Tasche oder Rucksack packen oder alles für den nächsten Tag bereitlegen.
Ich erstelle mir in Outlook meist abends anhand der Aufgaben liste das To Do für den nächsten Tag, in Abhängigkeit meiner Termine und Deadlines etc. So kann ich morgens starten und weiss was zu tun ist.
Das Routinen-Prinzip lässt sich auch auf andere Bereiche anwenden, mehr dazu ein anderes Mal :)
Durch die Umsetzung dieser Tipps kannst du dir ein produktives und gut strukturiertes Homeoffice schaffen, das deine tägliche Arbeit erleichtert. Brauchst du Unterstützung dabei? Dann komm gerne auf mich zu.